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Freitag, 11. November 2016

Zum Wochenende: Wirklich furchtbar


Elizabeth Foster Jenkins war eine reiche Frau, die sich großen Ruhm erwarb, weil sie nicht singen konnte. 

Derzeit läuft ein Film über sie in den Kinos. 

Katzen haben ihr Urteil über ihren Gesang längst kundgetan. 

"Gar nicht so schlimm nach einem Dutzend Martinis."



Mittwoch, 2. November 2016

Industriefutter > Übergewicht > Diätfutter > Diabetes > Krebs






Rundlich, aber mit prima Blutzuckerwerten,
weil artgerecht ernährt.      Foto: MP




Industriefutter macht Katzen krank. 

Ein typischer Fall: 

Katze, 11 Jahre alt, mit Industriedreck gefüttert, übergewichtig, verrottete Zähne, wird vom Tierarzt auf Diätfutter gesetzt. 

Katze nimmt nicht ab, obwohl Besitzerin Diätanweisung gewissenhaft befolgt. 

Ein Jahr später die Diagnose Diabetes.

Die Bauchspeicheldrüse kann nicht mehr. Klar, bei dem ständigen Beschuss mit Kohlenhydraten. 

Tierarzt verordnet Diabetesfutter (feucht und trocken). 

Der Diabetes ist schlecht unter Kontrolle. 

Besitzerin sucht Hilfe in über 20 verschiedenen Tierarztpraxen, ohne Erfolg. 

Alle empfehlen ein und dasselbe Diabetesfutter = teuren Müll. 


***

Besitzerin entdeckt Rohfütterung, stellt Katze um. 

Viel zu spät, um den Stoffwechsel wieder ins Gleis zu kriegen. 

Katze bekommt einen Tumor am Kiefer.

Alle Diabetes-Katzen, die wir kannten, erkrankten am Ende auch an Krebs. 

Katze stirbt. 

*** 

Soweit eine völlig alltägliche Krankengeschichte. 

Ungewöhnlich aber das Nachspiel.

Die Besitzerin, die in der Nähe von Brisbane (Queensland) lebt, lässt die Sache nicht auf sich beruhen. 

Sie reicht via Anwaltskanzlei eine Beschwerde beim Veterinary Surgeons Board of Queensland ein. 

Vet Surgeons Board: so etwas wie Tierärztekammer. 


***

Kern der Beschwerde: 

Tierärzte haben keine Ahnung von artgerechter Ernährung. 

Empfehlen ausschließlich Industriefutter. 

Verkaufen in ihren Praxen Industriefutter. 


Und die Veterinärhochschulen liegen mit der Futterindustrie im Bett


"Unsere Klientin findet es abstrus und nimmt Anstoß daran, dass Veterinäre und Tierfutterhersteller in einer symbiotischen Beziehung handeln, bei der Tierärzte das Futter empfehlen, das die Tiere krank macht, und wenn die Tiere dann in die Praxis kommen, wird wieder Futter verordnet, das die Tiere krank macht ..." (Übers. MP) 

Es sei an der Zeit, dass Veterinärmedizin und Regulierungsbehörde die Tierfutterhersteller gesetzlich zu Warnhinweisen auf ihren Produkten verpflichten



***

Die Geschichte verdanken wir der unermüdlichen Susan Thixton von truthaboutpetfood, vor der wir hiermit wieder einmal den Hut ziehen. 

Wie wird die Beschwerde ausgehen?

Natürlich wird sie abgewiesen werden. 

Tierärzte und Futterindustrie werden weiterhin Komplizen bleiben und fröhlich verdienen, in Australien genauso wie bei uns. 

PS: Angeblich wurde der Tierhalterin vom Board mitgeteilt, sie sei mitsamt ihren Tieren auf Lebenszeit aus den Tierarztpraxen Queenslands verbannt. Das kommt uns seltsam vor. Wollen die etwa Fahndungsplakate verteilen? Und würde verweigerte (Notfall-) Behandlung nicht gegen das Standesrecht verstoßen? 

©trockenfutter-katzen.blogspot.de/



Mittwoch, 19. Oktober 2016

Hochsicherheitstrakt für den Schweinebraten




Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer, hat sich laut aho zur Rohernährung für Katzen und Hunde geäußert. 

Es sei natürlich möglich, einen Hund mit selbst zusammengestelltem Futter ausgewogen zu ernähren, befindet Tiedemann immerhin. Allerdings erfordere dies eine intensive Beschäftigung mit dem Thema. 

Wie haben es die Leute früher - vor der Ankunft des Fertigfutters - nur geschafft, ihre Tiere am Leben zu erhalten? Und wie kriegen sie eigentlich ihre eigene Ernährung geregelt?

Auf jeden Fall sollte man sich "vom Tierarzt beraten lassen". 

Klar, am besten von einem, in dessen Praxis sich die Trofu-Tüten und Spezialdiät-Dosen schon im Empfangsbereich stapeln. 

Selbstverständlich warnt Tiedemann auch eindringlich vor den Keimen im Rohfleisch: Salmonellen und Campylobacter im Geflügel und Aujeszkyvirus im Schweinefleisch.

Warum diese Gefahren nur für rohgefütterte Tiere gelten sollen, nicht aber für die Menschen, die mit dem Fleisch hantieren, wird wie immer verschwiegen

Keime übertragen sich nicht nur beim Verzehr, sondern schon beim Hantieren: auspacken, abspülen, schneiden, portionieren, (für Verzehr durch Menschen) würzen, in die Pfanne, in den Topf oder auf den Grill legen, usw., usf. 

Müssten wir nicht alle für unseren Schweinebraten und unsere Hühnersuppe ein Hochsicherheitslabor in der Küche haben?


©trockenfutter-katzen.blogspot.de/





Dienstag, 27. September 2016

Keto-Diät gegen Krebs



In unserem Beitrag Rohfütterung gegen Krebs haben wir auf das Beispiel einer Hundehalterin hingewiesen, die Professor Thomas Seyfried in seinem Vortrag erwähnt.

Ihr Hund wurde durch ketogene Diät seinen Mastzelltumor los. 

Wie es aussieht, ist sie nicht die einzige, die diesen von Seyfried empfohlenen Weg beschreitet.

Seit Oktober 2014 betreibt eine US-Stiftung das Ketopet Sanctuary in Georgetown, Texas. Dort werden krebskranke Hunde (ähnlich wie in einem Tierheim, also als Tierschutzfälle) aufgenommen und erhalten eine Keto-Diät: hoher Fettanteil, kaum Kohlenhydrate und adäquater, dh moderater Proteinanteil. Betreut werden sie von Tierärzten und anderen medizinischen Fachkräften. 

Von den bisher 44 aufgenommenen Hunden wurden laut Ketopet 68 Prozent mit Erfolg behandelt. 

Näheres siehe auch die gleichnamige Facebook-Seite

Es wäre schön, wenn Ketopet so etwas auch für krebskranke Katzen einrichten würde. 





©trockenfutter-katzen.blogspot.de/




Samstag, 27. August 2016

Richtiges Essen




Eine Futterschüssel mit richtigem Essen. Protein und Fett, natürlich roh. 

Da muss man laut knurren

"Finger weg. Das ist alles meins."

(Ton anschalten.)






Montag, 15. August 2016

OT: Katzen-Olympia



Olympische Spiele - von uns aus bräuchte es sie nicht mehr zu geben. 

Wer gewinnt? Grundstücksspekulanten und Bauwirtschaft, aufgeblasene Sportfunktionäre, paar Sportler, die zu Ruhm und Reichtum gelangen. 

Wer verliert? Die Steuerzahler, die Fernsehgebührenzahler (wochenlang nichts als Sport), die Bewohner der Stadt, die das Milliardenspektakel austragen darf.  



Dieses Olympia ist viel schöner (s. zB das US-Team), und es werden dafür auch keine Menschen aus ihren Häusern vertrieben.  



Hier die Sieger im Synchronschlafen: 


Goldmedaille trotz Punktabzug für Blinzeln und Haltungsfehler Hinterpfote links.               Foto: MP




Dieselbe Mannschaft holte auch Gold im Synchron-Sahneschlecken:


Wer siegen will, muss lang und hart trainieren.                                                             Foto: MP